Für die Schülerbetreuung gemeinsam eine tragfähige Lösung finden

CDU-Fraktion plädiert für runden Tisch aller Beteiligten zur Lösungsfindung

Nach mehreren Meldungen und Reaktionen zur Schließung der Mütze-Schülerbetreuung zum 01.04.2022 plädiert die CDU-Fraktion dafür, nach vorne zu blicken und gemeinsam mit allen Beteiligten schnellstmöglich eine gute Lösung zu finden, um die Betreuung in den kommenden Monaten sicherstellen zu können. „Auch wenn die Schülerbetreuung keine originäre Zuständigkeit der Stadt ist, wollen wir als Kommune so gut es geht dabei helfen, die Betreuungssituation zu regeln“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Ferdinand Koob.

Das Ziel dabei ist es, natürlich weiterhin ein Betreuungsangebot zum Wohle aller Kinder und Eltern aufrechtzuerhalten, aber auch weitere finanzielle Defizite vom gemeinnützigen Mütze e.V. abzuwenden. Besonders wichtig ist, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Deswegen müssen alle Beteiligten so zeitnah wie möglich über Lösungswege sprechen: Für die CDU gehören zu den Akteuren neben Kommunalpolitik und Verwaltung der Mütze e.V., der Schülerbetreuungsverein an der Wingertsbergschule, die Schule selbst sowie auch der Kreis. Zudem soll geprüft werden, inwiefern die Stadt im Rahmen des rechtlich Zulässigen weitere Unterstützungsleistungen erbringen kann – auch unter dem Aspekt, dass Ende Januar die Beratungen in den Gremien zum Haushaltsplan 2022 stattfinden werden. Da sich auch die Fraktion der Grünen aktuell mit der Thematik beschäftigt möchte die CDU gemeinsam nach Lösungswegen suchen.

Der Mütze e.V. ist im vergangenen Jahr kurzfristig mit einer Betreuungsgruppe eingesprungen, um fehlende Plätze in der Schülerbetreuung bis zum Schuljahr 2022/2023 als Übergang zu kompensieren. Aufgrund rückläufiger Anmeldungen lässt sich der Betrieb für den gemeinnützigen Verein, der seit vielen Jahren erfolgreich Angebote rund um die Familie aufgelegt, nicht mehr ohne Defizit betreiben. Besonders auch die Personalakquise im pädagogischen Bereich bereitet große Schwierigkeiten, weshalb für eine Weiterführung der Betreuung nach dem 01.04. neue Wege gefunden werden müssen. „Wir hoffen, dass sich trotz der überaus schwierigen Personalsituation im pädagogischen Bereich eine tragfähige Möglichkeit finden lässt“, so Fraktionsvorsitzender Koob weiter.

 

Ab dem Schuljahr 2022/2023 soll die Schülerbetreuung über das Programm „BErgSTräßer KIDS“ organisatorisch neu aufgestellt werden. Auch über den aktuellen Sachstand zum weiteren Vorgehen will sich die CDU-Fraktion beim Kreis informieren.