CDU will Grünstreifen im Lagerfeld beibehalten

CDU spricht sich bei Vor-Ort-Termin gegen Bebauung aus

Im Rahmen einer Machtbarkeitsstudie der Bauland-Offensive Hessen wurden neue Möglichkeiten der Bebauung im Lagerfeld aufgeworfen. Dazu gehört auch eine mögliche Bebauung mit Mehrfamilienhäusern auf dem Grünstreifen entlang der Kastanienallee. In einem gemeinsamen Termin mit vielen Anwohnern vor Ort haben Partei und Fraktion der CDU Lorsch entschieden gegen eine Bebauung des Grünareals argumentiert. „Wir wollen den Grünstreifen entlang der Kastanienallee zum Schutz von Mensch und Natur erhalten und deswegen diesen Teil der Machbarkeitsstudie verwerfen“, so zeigen sich die CDU-Vertreter um Alexander Löffelholz, Ferdinand Koob und Olaf Jünge überzeugt.

Die CDU habe dazu den intensiven Austausch mit den betroffenen Anliegern gesucht und sehe die Sachlage identisch. Eine mögliche Bebauung des Grünstreifens sei negativ für Mensch und Natur – schließlich gehe es auch im Zuge des Kampfs gegen den Klimawandel darum, bestehende Grünareale im Stadtgebiet zu erhalten. „Wir teilen die Bedenken der Anwohner und möchten dies im weiteren Verfahren in den Gremien auch umsetzen“, so Fraktionsvorsitzender Ferdinand Koob. „Wir freuen uns, dass die Anlieger sich sehr konstruktiv mit der Machbarkeitsstudie auseinandergesetzt und ihre berechtigten Bedenken vorgetragen haben. Diese Bedenken nehmen wir ernst und wollen sie in Beschlüsse gießen“, so CDU-Vorsitzender Löffelholz. Statt einer Bebauung wolle die CDU insbesondere den Vorschlag der Anlieger aufgreifen, den bestehenden Grünstreifen mit regionalen Grünpflanzen weiter ökologisch aufzuwerten, um insbesondere die reichhaltige Vegetation zu erhalten. Die Christdemokraten regen dazu an, dass sich die Umweltkommission zeitnah mit dieser Thematik beschäftige und im Einklang mit den Anliegern Vorschläge zur ökologischen Aufwertung unterbreite. „Zudem wollen wir im weiteren Verfahren dafür sorgen, dass die Idee der Anlieger, die Aufenthaltsqualität am Grünstreifen mit Sitzbänken weiter zu verbessern, aufgegriffen und umgesetzt werde“, so Löffelholz abschließend.

Alexander Löffelholz, 13.03.2020